Montag, 15. Juni 2015

Rezension! The Winner's Curse - Marie Rutkoski

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 Infos


Deutscher Titel: leider noch keine Infos
 Verlag: Farrar Straus Giroux
 Seiten: 355
Erscheinungsjahr: 2014
Folgebände:
The Winner's Crime (2015)
The Winner's Kiss (2016)

Inhaltsangabe (von mir übersetzt)
Als Tochter eines Generals in einem Reich, das andere erobert und versklavt, hat die 17-jährige Kestrel nur zwei Möglichkeiten: sie kann dem Militär beitreten oder heiraten. Aber Kestrel möchte keines von beiden.
Eines Tages ist sie überrascht eine verwandte Seele in einem zum Verkauf stehenden Sklaven zu finden. Arins Augen scheinen allem und jedem zu trotzen. Ihrem Instinkt folgend kauft ihn Kestrel - mit ungeahnten Folgen. Es dauert nicht lange bis sie ihre wachsende Liebe verstecken muss.
Doch auch Arin hat ein Geheimnis und Kestrel lernt schnell, dass der Preis, den sie für einen anderen Menschen gezahlt hat, viel höher ist, als sie erwartet hat.

Cover

 

Das Cover finde ich schön, wenn auch nicht wirklich passend. Ich habe mir Kestrel nun mal ganz anders vorgestellt, als das Bild auf dem Cover mit dem rosa Kleid. Was mir wirklich gefällt ist der Dolch in Kestrels Hand, ein schönes Detail.
Den Titel und seine Bedeutung finde ich wirklich toll, auch wird es im Buch immer wieder aufgegriffen.

Zum Inhalt

 

Wenn sich die Zusammenfassung etwas klischeebehaftet und kitschig anhört, liegt das an meinen (mehr oder weniger nicht vorhandenen) Übersetzungskünsten und nicht am Buch selbst.
"The Winner's Curse" ist im März 2014 bei Farrar Straus Giroux zum ersten Mal erschienen und nachdem mir eine Freundin davon vorgeschwärmt hatte, habe ich es endlich selbst gelesen.

Marie Rutkoskis Geschichte über zwei Menschen, die trotz aller Umstände doch vielleicht doch für die selbe Sache kämpfen, liest sich flüssig und ist durchgehend spannend.

Dinge, die ich mochte:

+ Kestrel ist eine wundervoll vielschichte Protagonistin, die durch eine Seite der Geschichte führt, das Leben der Valorian, ihre Gebräuche und Sitten. Als Tochter eines Generals lebt sie im Luxus in einem großen Anwesen, das füher von einer adeligen Familie der Herani bewohnt wurde, doch ihr Vater drängt sie ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten als Strategin dem Kaiser zu unterstellen und dem Militär beizutreten. Stur wie sie nun mal ist, tut sie trotzdem genau das, was sie will und das ist es auch, was sie für mich so symphatisch macht. Kestrel ist jemand, der sein Ziel niemals aus den Augen verliert und für die Menschen, die sie liebt, alles ihr Mögliche in Bewegung versetzt.

+ Arin, der Sklave, der von Kestrel am Markt ersteigert wurde, kommt als Schmied in den Haushalt des Generals und schnell merkt man, dass mehr an ihm dran ist, als auf den ersten Blick sichtbar. Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen ihm und Kestrel, doch nie verliert er sein Ziel aus den Augen: sein Land von der Herrschaft des Kaisers zu befreien. Durch Arins Augen erfährt man mehr über das Leben der Herrani, vor der Eroberung und danach, und ich konnte mit ihm mitfühlen, wenn er sich in mitten seiner früheren Mitmenschen bewegt, die jetzt den Valorian als Sklaven dienen müssen.

+ Von dem Setting mit der Stadt am Meer, die zehn Jahre vor Beginn der Handlung vom Imperium erobert wurde, war ich begeistert, denn man erfuhr nicht nur etwas über das Leben der Hauptcharaktere, sondern auch etwas über die verschiedenen Gebräuche und Sitten der Herrani und Valorian. Feste und andere gesellschaftliche Zusammenkünfte gehören dabei genauso dazu wie das tägliche Leben auf dem Anwesen des Generals.

+ Die Beziehung zwischen Kestrel und Arin wirkt nicht überstürzt, sondern es entwickelt sich nach und nach. Ich begann Kleinigkeiten im Verhalten der Beiden zu bemerken und hab schon früh geahnt, wohin sich die ganze Geschichte drumherum entwickeln wird. Die Autorin schafft es ohne große Gesten oder Liebeserklärungen die Gefühle der beiden Protagonisten realistisch darzustellen und ich erwischte mich einige Male dabei, wie ich wie ein Idiot grinsend in die Ferne starrte.

Dinge, die ich nicht mochte:

- Das Ende.
Ich mag keine Cliffhanger!

Fazit


 The Winner's Curse war mein absolutes Highlight im Mai, denn es enthielt alles, was ich an einem YA-Fantasy-Buch mag, tolle Charaktere, nachvollziehbare Handlungen und eine spannende Geschichte, die mich stundenlang an meinen Lieblingslesesessel fesselte.
Zum Glück steht der zweite Band bereits in meinem Bücherregal und ich warte nur mehr darauf endlich genug Zeit zu haben, um ihn zu lesen.


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